Der Öl- und Energiepreis steigt – Und wie steht es um die Immobilienpreise?

Die Öl- und Energiepreise steigen. Die Energieeffizienz wird immer wichtiger, und dieser Trend wird sich fortsetzen. Das greift insbesondere für den Gebäudesektor, da er ein entscheidender Emissionstreiber ist. Was bedeutet das für den Immobilienmarkt?

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Öl- und Gaspreise auf Rekordhoch: Was bedeutet das für den Immobilienmarkt?

Die Energiepreise sind so hoch wie nie zuvor. Inzwischen haben sie auch die Verbraucher erreicht. So zahlten sie im Frühjahr 2022 bereits knapp 23 % mehr als noch im Vorjahresmonat. Das hat und wird enorme Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben. Die Energieeffizienz wird für die Bestimmung des Gebäudewertes immer wichtiger. Gebäude mit geringerer Energieeffizienz werden eindeutig die Verlierer sein.

Preisnachlässe für wenig energieeffiziente Bauten

Infolge des Klimawandels und des gestiegenen Bewusstseins für Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen haben wir in den letzten Jahren eine Zunahme der Energieeffizienz bei Immobilien erlebt. Da die Energiepreise weiter stiegen, sind jetzt noch mehr Immobilienkäufer davon überzeugt, eine energieeffiziente Immobilie zu kaufen. Wenn sie das nicht tun, könnten sie mit hohen Stromrechnungen konfrontiert werden. Objekte mit einem unzureichenden Energiewert werden somit im Preis fallen. Weniger Kaufinteressenten dürften sie noch in Betracht ziehen und wenn sie es doch tun, sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz erforderlich. Das geht natürlich ins Geld, weswegen hier ein gutes Verhandlungsargument für Preissenkungen liegt. Die Preise werden jedoch nicht vollständig sinken, da es nach wie vor eine starke Nachfrage nach Immobilien in begehrten Lagen gibt.

Staat unterstützt und fördert gute Energiewerte

Deutschland hat Anreize für energieeffizientes Bauen geschaffen, wodurch umweltfreundliche Baupraktiken gefördert werden. Es gibt Förderprogramme für umfangreiche energetische Sanierungen von ineffizienten Bauten. Ende 2021 hat die EU-Kommission beschlossen, eine Initiative zur Überarbeitung der Leitlinien für die Energieeffizienz von Immobilien vorzulegen. Der Plan sieht vor, dass Wohngebäude der Klasse G bis zum Jahr 2030 durch Nachrüstungen mindestens in die Klasse F aufgestuft werden. Zu den weiteren vorgesehenen Maßnahmen gehören ein neuer Energieausweis und überarbeitete Pflichten zur energetischen Sanierung im Rahmen des Eigentümerwechsels. Aufgrund von Vorschlägen wie diesen und bereits geltenden Vorschriften wird die Energieeffizienz von Gebäuden auch in den kommenden Jahren ein wichtiges Thema sein. Infolgedessen wird sich der Trend zu energieeffizienten Häusern fortsetzen, so dass Gebäude mit geringerer Energieeffizienz im Preis sinken werden. Derzeit sind diese Auswirkungen noch nicht auf breiter Ebene zu spüren, aber die Tendenzen auf dem Immobilienmarkt sind unverkennbar.

Behalten Sie die rechtliche Situation im Auge

Die EU strebt Klimaneutralität bis 2050 an. Das ehrgeizige Ziel wird mit Nachdruck verfolgt. Da der Gebäudesektor einer der größten Emissionsverursacher ist, kommt ihm eine wichtige Rolle zu. Immobilieneigentümer und Immobilieninteressenten sind dringend dazu angehalten, die Gesetzeslage und die politischen Entwicklungen zu diesem Thema im Auge zu behalten. Inwiefern künftig energetische Maßnahmen für Bestandsimmobilien erforderlich werden, wird ein bedeutender Aspekt sein. Die Anleger sind sich der Bedeutung dieses Themas bereits bewusst. Immer häufiger ist zu vernehmen, dass sie nach einem Nachhaltigkeitszertifikat fragen. Es ist wahrscheinlich, dass dies auch für Privatpersonen wichtig werden wird. Solch ein Zertifikat zeigt beispielsweise auf, wie ökologisch ein Haus ist und wie energieeinsparend es außerhalb von Energiekennzahlen ist.

Mieter sollten mit Preiserhöhungen rechnen

Wenn Immobilieneigentümer dazu angehalten werden, die Energieeffizienz ihrer Immobilien zu verbessern, werden sie diese Kosten zunehmend auf die Mieter umlegen. Infolgedessen können die Mieten an attraktiven Standorten weiter steigen. Ein Beispiel zeigt, warum dies der Fall ist: Experten prognostizieren einen Mietanstieg für Bestands- und Neubauten in Berlin von bis zu 8% bis Mitte 2023.

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